Ultraschall

Allgemeines

Bei der Ultraschalltherapie verwendet man mechanische Schwingungen, vergleichbar mit Vibrationen, die oberhalb des Hörschalls liegen. In der Medizin wird nicht der gesamte nicht hörbare Ultraschallbereich genutzt, sondern nur Frequenzen zwischen 1 MHz bis 20 kHz. Die Ultraschalltherapie gehört eigentlich zur Mechanotherapie, da mit den vorliegenden Schwingungen eine hochfrequente Mikrovibrationsmassage im Gewebe durchgeführt wird.

Falls Sie den Teil nicht verstanden haben: Machen Sie sich nichts draus.

Wirkung

Beim Ultraschall erzielt man sowohl eine physikalische als auch eine biologische Wirkung. Bei der physikalischen Wirkung haben wir zwei Wirkungsebenen. Beider thermischen Wikrungsebene kommt es zur Wärmeentwicklung. Aus der entstandenen Wärme resultieren unter anderem eine bessere Durchblutungsförderung sowie die Beschleunigung von Stoffwechselfunktionen.
Die mechanische Wirkungsebene sieht wie folgt aus: Durch Druckkräfte des Ultraschalls kommt es zu einem mechanischen Reiz auf die umliegenden Zellen und Gewebsstrukturen. Gleichzeitig wird ein chemischer Prozess in Gang gesetzt. Vereinfacht kann man sagen: Man erreicht eine Micromassage im Gewebe.

Wo wird´s angewendet?

Anwendungsgebiete sind chronische Muskel- oder Sehnenschmerzen, Frakturen oder Narben- und Gewebsverklebungen.
Ultraschalltherapien werden ausserdem bevorzugt zur Förderung von Frakturheilungen verwendet sowie bei Muskelbeschwerden.