Indoorcycling

Allgemeines

Indoorcycling bezeichnet ein Gruppentrainingsprogramm, das von Instruktoren angeleitet und von elektronischer Musik durchdrungen auf stationären Fahrrädern betrieben wird.

Entwickelt wurde das Konzept in den 80er Jahren vom Radsportprofi Jonathan Goldberg ("Johnny G.") während seiner Vorbereitung für das Race Across America, als er seine schwangere Frau nicht allein zu Haus lassen wollte und auf einem umgebauten Rad in seiner Garage trainierte. Johnny G. nannte diese Trainingsart Spinning®. Heutzutage gehört es, nun als Indoor Cycling bezeichnet, zu den beliebtesten Sportkursen weltweit in Fitness-Studios und begeistert mit der optimalen Kombination aus Ausdauertraining, Gesellschaft, Abwechslung und jeder Menge Spaß Kursteilnehmer auf unterschiedlichsten Niveaus.

So funktioniert's

Das Strampeln auf der Stelle ist ein perfektes Training für Körper und Geist. Und: Jeder kann’s. Auch Sie! Gute Indoorcycling-Kurse gleichen einem einzigen langen Tanz. Du spürst sofort, wie der Rhythmus der Musik in deinen Körper fährt und deine Beine wie von selbst treten, immer weiter. Mal sanft und voller Gefühl, dann wieder energisch, ja entfesselt. Du befindest dich auf einer imaginären Tour über einsame Straßen und Hügel, aber beim Spinning auch auf einer Reise zu dir selbst.

Action und Entspannung verschmelzen zu einem höchst effektiven Training. Du entscheidest selbst, was du dir beim Indoor-Cycling abverlangst und kannst dich dennoch von deinem Trainer und der Gruppe mitreißen lassen, wann immer du Lust auf Spinning bekommst.

Vorteile

  • Beim Indoor-Cycling entfällt das langwierige Erlernen komplizierter Bewegungsabläufe. Daher zieht jeder Teilnehmer vom ersten Kurs an aus dem Training vollen Nutzen. Jeder macht sich das vom Kursleiter angebotene und durch die Musik geprägte "Streckenprofil" so schwer oder so leicht wie er will. Die Bremssysteme der Indoor-Bikes gestatten Belastungsintensitäten von der leichtesten Einsteigerstufe bis hin zum Profi-Niveau.
  • Indoor-Cycling hat keinen Wettkampfcharakter. Der Teilnehmer muß nicht zeigen, wie "gut" er ist. Es gibt keine Tempovergleiche. Daher können im gleichen Kurs Fahrer der unterschiedlichsten Leistungsklassen teilnehmen.